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Im Dschungel der Düfte
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Ein Mensch kann Tausende von Gerüchen identifizieren und im Gedächtnis behalten. Das ist eine erstaunliche Leistung für einen Sinn, der von alters her als "niederer" Sinn gilt. Wie wir Düfte – ob verführerische oder abstoßende – überhaupt wahrnehmen, erwies sich als naturwissenschaftlich schwer zu lösendes Rätsel: Kein Sinn blieb bis heute derart geheimnisumwittert wie der Geruchssinn. Hannah Monyer vom Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften erläutert, was sich im Gehirn auf zellulärer und molekularer Ebene ereignet, wenn wir einen Duft realisieren, und betrachtet, welche Rolle der vermeintlich zweitrangige Sinn in Philosophie und Literatur spielt. -------- >>>>>>>>>> |
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